Ein kuratorisches Projekt, das sich mit den Erfahrungen ukrainischer Künstlerinnen und Künstler beschäftigt, die infolge des Krieges gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen und nach Nordrhein-Westfalen zu emigrieren.
Die Ausstellung, die vom 16. bis 24. August 2025 gezeigt wird, widmet sich der Frage, wie diese Menschen fernab ihrer vertrauten kulturellen Umgebung ihre künstlerische Identität neu definieren und das traditionelle ukrainische Kunstverständnis im Kontext des Exils interpretieren.
Das Projekt möchte einer breiten Öffentlichkeit die Vielfalt und Tiefe ukrainischer Kunst im Exil zugänglich machen und die Perspektiven der Kunstschaffenden sichtbar werden lassen, die zwischen unterschiedlichen kulturellen Räumen navigieren. Es zeigt, wie kulturelle Identität im Prozess der Migration nicht verloren geht, sondern sich weiterentwickelt und neue Formen annimmt.
Kuratiert von Valentyna Kasian, M. A.

